Würger, Takis

Stella



Roman

224 Seiten, gebunden, € 22,-,
ISBN 978-3-446-25993-5
(Hanser)

Die Jüdin Stella Goldschlag verriet in den 1940er-Jahren Hunderte Juden an das Naziregime. Takis Würger hat um diese reale Figur einen Roman geschrieben – mitreißend, bewegend und umstritten.

Friedrich, ein junger, wohlhabender Mann aus der Schweiz, fährt nach Berlin, um den sonderbaren Gerüchten aus Deutschland nachzugehen. In einer Kunstschule lernt er Kristin kennen und lieben. Eines Morgens klopft Kristin schwer misshandelt an seine Tür. Die Gestapo hat sie enttarnt: In Wahrheit heißt sie Stella und ist Jü- din. Die Gestapo zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Um ihre Eltern zu retten, soll sie untergetauchte Juden denunzieren. Friedrich weiß lange Zeit nicht, wie Stella sich entschieden hat, der Leser aber ahnt durch eingeschobene Gerichtsprotokolle die dra- matische Wahrheit. Dieses Buch lässt keinen unberührt. Aber darf man Fiktion und Wahrheit so vermengen? Ein von der Literaturkritik intensiv diskutierter Streitfall.