Wodin, Natascha

Irgendwo in diesem Dunkel



Roman
240 Seiten, gebunden, € 20,-,
ISBN 978-3-498-07403-6
(Rowohlt)

Nach der Spurensuche zu ihrer Mutter in »Sie kam aus Mariupol
« erinnert sich Natascha Wodin an das Leben des ihr immer fremd gebliebenen Vaters zurück. Eine ungeheuerliche
Geschichte der Ort- und Obdachlosigkeiten.

In der Fortsetzung ihrer Familiengeschichte erzählt Natascha Wodin von der Zeit nach dem Freitod ihrer Mutter. Die Tochter einer
von den Deutschen als Zwangsarbeiter verschleppten ukrainischen Familie wurde 1945 im bayerischen Fürth geboren. Ein mehrjähriger Aufenthalt in einem katholischen Kinderheim liegt hinter ihr. Nun lebt sie beim Vater in den Häusern am Fluss, außerhalb des Städtchens, in einer Welt außerhalb der Welt. Sie ist der Gewalttätigkeit des Vaters ausgesetzt und träumt davon, einen Deutschen
zu heiraten, um ihrer russischen Herkunft zu entfliehen. Beginnend
beim Tod des Vaters arbeitet Natascha Wodin rückblickend das Geheimnis ihrer Familie aus dem Dunkel des jahrelangen Schweigens heraus.



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