Baldwin, James

Beale Street Blues



Roman
Aus dem Englischen
von Miriam Mandelkow
224 Seiten, gebunden, € 20,-,
ISBN 978-3-423-28987-0
(dtv)

Von böswilliger Diskriminierung und Willkür weißer Justiz erzählt James Baldwin in seinem vorletzten, 1974 erschienenen
und nun in neuer Übersetzung herausgegebenen Roman. Großartig und aktuell wie einst..

Schon früh hörte der Sohn eines Predigers und Fabrikarbeiters von
den Lehren Jesu und der Gleichheit aller Menschen, doch die Realität
in seinem Umfeld und der von Weißen bestimmten Welt Amerikas sah anders aus. Oft war James Baldwin (1924–1987) als Schwarzer und Homosexueller mit Bigotterie, Ungleichheit und
Diskriminierung konfrontiert und verarbeitete dies auch in seinen
Romanen, die nun in Neuübersetzungen erscheinen. »Beale Street Blues« erzählt von der schwangeren Tish und ihrem Freund Fonny, der aufgrund falscher Beschuldigung vonseiten eines weißen Polizisten wegen Vergewaltigung im Gefängnis sitzt. Zeugen werden eingeschüchtert und als Schwarzer hat Fonny kaum Chancen,
doch Tish gibt den Kampf für Gerechtigkeit nicht auf.



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