Ruge, Eugen

Metropol



Roman
432 Seiten, gebunden, € 24,-,
ISBN 978-3-498-00123-0
(Rowohlt)

 

Nach seinem international anerkannten Familienroman »In Zeiten des abnehmenden Lichts«, 2011 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, wendet sich Eugen Ruge erneut der Geschichte seiner Familie zu.
Die Kommunistin Charlotte, Ruges Großmutter, ist den Nationalsozialisten entkommen und bricht 1936 mit ihrem Mann und einer jungen Britin auf eine Reise durch die Sowjetunion auf. Alle drei arbeiten für einen kommunistischen Nachrichtendienst. Fast spürbar ist die Anspannung, als Lotte in einer Zeitung im Zusammenhang mit konterrevolutionären Strafprozessen den Namen eines Mannes entdeckt, den sie kennt und an dessen Schuld sie nicht glauben kann. Nüchtern seziert der Roman das Schicksal dreier Menschen, die inmitten des politischen Terrors der Zeit zu überleben versuchen. »Eugen Ruge ist ein Erzähler von einer Virtuosität, von einer sprachlichen Finesse, von einer erzähltechnischen Genauigkeit, wie man sie nicht alle Tage trifft.« (Kulturzeit)



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