Februar 2019



Buch-Tipp von Robert Motzet


Beruf: Geschäftsführer

Lieblingsautoren: Ulla Hahn, Uwe Timm

An meinem Beruf gefällt mir: Die große Vielfältigkeit.

Im Beruf seit: 1995


Julian Barnes - Die einzige Geschichte

Die einzige Geschichte, Julian Barnes

Paul wächst wohl behütet in einem Londoner Vorort auf. Mit 19 Jahren lernt er in einem Tennisclub Susan kennen und lieben. Susan ist 48, verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Paul ist überzeugt, nichts und niemand könne sie auseinander bringen, und tatsächlich werden die beiden gegen alle gesellschaftlichen Widerstände für lange Jahre ein Paar. Doch […]


Paul wächst wohl behütet in einem Londoner Vorort auf. Mit 19 Jahren lernt er in einem Tennisclub Susan kennen und lieben. Susan ist 48, verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Paul ist überzeugt, nichts und niemand könne sie auseinander bringen, und tatsächlich werden die beiden gegen alle gesellschaftlichen Widerstände für lange Jahre ein Paar. Doch für Susan ist alles ungleich schwieriger, ihr bisheriges Leben ist zerbrochen. Und letztlich kann Paul den Anforderungen, die diese Liebe an ihn stellt, nicht gerecht werden. Doch bei allem, was ihm in seinem weiterem Leben widerfährt, vermisst er die Intensität und Bedingungslosigkeit dieser ersten Liebe. Ein philosophisches Buch über die Liebe und das Leiden. »Einer seiner besten Romane.« (The Telegraph) »Würden Sie lieber mehr lieben und dafür mehr leiden, oder weniger lieben und weniger Leiden? Das ist glaube ich , am Ende die einzige wahre Frage.« Diese Frage lässt Barnes seinem Protagonisten Paul zu Beginn seines wirklich bewegenden Romans stellen und eröffnet damit seine wunderschöne und tief bewegende Geschichte über die Liebe. Eine Lieb, die in drei Kapitel gegliedert ist und in der der Romancier Barnes wieder einmal beweist, dass er es grandios versteht die Abgründe menschlicher Begierden und Leidenschaften auszulosten. »Die einzige Geschichte« ist in England ein Beststeller. Das wird bei uns in Deutschland nicht anders sein. Julian Patrick Barnes, der gelegentlich auch unter dem Pseudonym Dan Kavanagh schreibt, ist am 19. Januar 1946in Leicester, England geboren. Nach seinem Studium moderner Sprachen arbeitet er zunächst als Lexikograph, später als Journalist. Sein internationalen Durchbruch gelang ihm mit dem 1984 erschienen Roman »Flauberts Papagei«. Weltweiten Erfolg hatte er auch mit seinem 1990 erschienenem Roman »Eine Geschichte der Welt in 10 ½ Kapiteln«.


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